Ein Kongress gespickt mit Fachwissen und Kompetenz

Den rund 400 Tagungsgästen wurde auch beim mittlerweile 65. Jahreskongress der Süddeutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin eine hohe thematische Bandbreite in Kombination mit tiefgreifenden Diskussionen geboten. „Vor allem die Sitzungen zu den klassischen kinder- und jugendärztlichen Themen, wie Atemwegsinfektionen, Bauchschmerzen, Impfungen oder Pneumologie, erwiesen sich als wahrer Besuchermagnet“, so Knuf weiter.  Aber auch die zahlreichen Vorträge und Seminare zu den Themenbereichen Kinderradiologie, Kinder- und Jugendpsychiatrie oder Sozialpädiatrie erfreuten sich großer Aufmerksamkeit. „Es ist der interdisziplinäre, fachübergreifende Gedankenaustausch, der diesen Kongress so wertvoll und gleichzeitig attraktiv macht – und zwar für sämtliche Berufsgruppen, die mit der Kinder- und Jugendmedizin in Verbindung stehen“, so auch SGKJ-Vorstandsmitglied Dr. Andreas Artlich. Als außergewöhnlich gut besucht erwiesen sich in diesem Jahr auch Vorträge zu ethischen Themen, beziehungsweise gesundheitsstrukturellen Thematiken – so bildete unter anderem die Podiumsdiskussion unter dem Motto „Ethik und Ökonomie“ einen Höhepunkt innerhalb des Kongress-Programms.

Am Rande der diesjährigen Tagung wurden zudem die SGKJ-Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung mit Neuwahlen abgehalten: So gratulierten die Mitglieder Prof. Dr. Matthias Keller zu seiner Wiederwahl als Vorsitzenden der SGKJ, sowie Dr. Andreas Artlich zu dessen Stellvertretung. Dr. Markus Kratz werde künftig die Funktion des Schatzmeisters und Schriftführers innehalten. Im neuen Beirat der SGKJ sind für die kommenden vier Jahre: Dr. Christian Wieg für den Themenbereich Neonatologie, Prof. Dr. Markus Knuf für den Themenbereich Allgemeine Pädiatrie und Dr. Karl-Heinz Leppik für den Themenbereich Ambulante Pädiatrie vertreten. Noch während des laufenden Kongresses hatte sich die neu-gewählte Vorstandschaft dafür ausgesprochen, den kommenden Jahreskongress um ein Jahr nach hinten zu verschieben, um entsprechende Programmpunkte noch intensiver und ausgefeilter planen zu können.

„Für ein Fachforum mit solch hochwertigen Programmpunkten bedarf es natürlich einer Menge Vorbereitungs- und Ausarbeitungszeit. Schließlich möchten wir unseren Mitgliedern und sämtlichen Vertretern von Berufsgruppen, die mit der Kinder- und Jugendmedizin in Verbindung stehen, künftig noch mehr bieten“, so Prof. Dr. Matthias Keller abschließend.

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