Ad-Hoc Stellungnahme des Vorstandes der Süddeutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin zur anhaltenden Schließung von Grundschulen und Kindertagesstätten

Als Kinder- und Jugendärzte sowie als ärztliche Leitungen von Kinderabteilungen und Kinderkliniken mussten wir uns in den letzten Wochen ausführlich mit den Themen der Infektionsprävention der COVID-19-Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen sowie mit der Auswirkung der Corona-Krise auf die Kinder- und Jugendgesundheit auseinandersetzen.

Wir sehen uns dabei in der Pflicht, die Auswirkungen von Maßnahmen zur Infektionsprävention und Reduktion der Kontaktdichte auf die Kinder- und Jugendgesundheit zu evaluieren und zu bewerten.

Im Vordergrund stehen dabei einerseits die Bedeutung von Kindern und Jugendlichen und deren Beitrag auf die Infektionsausbreitung und COVID-19-Erkrankung und Sterblichkeit bei allen Altersklassen auf der einen Seite, sowie die Auswirkungen der Maßnahmen auf die psychische und körperliche Gesundheit der Kinder und Jugendlichen; hier insbesondere der Einfluss auf die kindliche Entwicklung und Bildungschancengleichheit.

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