Simulationstraining und Praxisseminar / Skillslab in Passau

In Kooperation mit dem Simulationszentrum Ostbayern „SimPAss“ an der Kinderklinik Passau bietet die SGKJ e.V. in 2020 zwei neue praxisnahe Fortbildungskurse für einen sicheren Umgang mit neonatologischen Notfällen. Trainiert wird an Paul, dem derzeit modernsten Frühgeborenensimulator, der weltweit zur Verfügung steht.

 

  • Neonatologisches Praxisseminar / Skillslab mit derFrühgeborenenpuppe „Paul“ - speziell für Mitglieder der SGKJ
    14. März 2020 in Passau
    Das Praxisseminar findet im Anschluss an das IPOKRaTES-Seminar „From Bench to Bedside – Neonatology Compact Seminar” statt. Für mehr Infos: www.ipokrates.info 
  • Simulationstraining neonatologische Notfälle mit derFrühgeborenenpuppe „Paul“
    11.-12. Mai 2020 und 12.-13- Oktober 2020 in Passau

 

Für weitere Informationen zu den Kursen und Anmeldung klicken Sie bitte hier.

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Frohe Weihnachten!

Der Vorstand und das Team der SGKJ wünschen allen Mitgliedern eine besinnliche Weihnachtszeit, frohe Festtage und alles Gute im neuen Jahr!

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SGKJ-Jahrestagung 2021

Save the Date

 

14. - 15. Mai 2021 in Augsburg

 

Weitere Infos folgen...

Die Zeit drängt! Für die Gesundheit der Kinder müssen nun endlich alle an einem Strang ziehen

Politik, Pädiater und Krankenkassen diskutieren über Herausforderungen der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen bei der Jahrestagung der Süddeutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin

 

Heidelberg/Passau. Vieles wurde bereits angestoßen in Süddeutschland, so auch in Baden-Württemberg: Es gibt Gesundheitskonferenzen, Initiativen zum gesunden Aufwachsen im Rahmen von Prävention und Gesundheitsförderung, einen runden Tisch zum Thema Geburtshilfe mit Kinder- und Jugendärzten sowie weiteren Akteuren, die Landesarbeitsgemeinschaft Impfen und Maßnahmen zum Kinderschutz. Nicht zu vergessen Programme, um Ärzte wieder für eine Niederlassung auf dem Land zu gewinnen. Dr. Monika Vierheilig, Leiterin der Abteilung „Gesundheit“ im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, hob in ihren Ausführungen im Rahmen der Jahrestagung der SGKJ mit rund 350 Ärzten und Vertretern anderer pädiatrischer Berufsgruppen die bisherigen Anstrengungen ihres Ministeriums hervor, um die Kindermedizin im Land zukunftsfähig zu gestalten.

Dass in der Praxis dennoch nicht alles rund läuft, betonten in der anschließenden Podiumsdiskussion vor allem die Kinder- und Jugendärzte: „Wir haben Gefahr in Verzug“, so Dr. Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte e.V., und verweist auf die alternde Ärzteschaft oder personelle Engpässe bei Pflegefachkräften und medizinischen Fachangestellten – und das sei längst kein ausschließliches Problem ländlicher Regionen mehr, sondern betreffe zunehmend auch die Städte.

Den Eindruck, dass am Bedarf teils vorbeigeplant werde, hat Dr. Andreas Artlich, Landesvorsitzender Baden-Württemberg im Verband Leitender Kinder- und Jugendärzte und Kinderchirurgen Deutschlands (VLKKD). Dies werde vor allem an der Problematik der Spezialambulanzen sichtbar, hier sei die Versorgung von Kindern und Jugendlichen in der Fläche schlicht unzureichend: „Wer betreut Kinder mit speziellen Erkrankungen wie Diabetes oder Mukoviszidose und vor allem wer finanziert die Versorgung?“ fragt er in die Runde. „Bei ambulanten Ermächtigungen haben wir einfach keine Planungssicherheit“, so der Mediziner weiter. Aufwand und Bürokratie durch die Zweijahresfristensowie die Pflicht zur persönlichen Leistungserbringung seien einfach nicht mit der Praxis vereinbar. Hier richtet er seinen Appell vor allem an die Kostenträger.

Moderatorin Evelin König ließ schließlich auch noch das Auditorium zu Wort kommen – hier wurden Rufe nach mehr Dynamik laut. Die vorgetragenen Probleme seien bereits lange bekannt, man müsse viel schneller agieren, Szenarien durchspielen und Lösungsansätze entwickeln – mehr offensiv vorgehen und nicht nur reagieren. „Die Diskussion hat erneut gezeigt, dass konkreter Handlungsbedarf besteht, die Zeit drängt und wir eigentlich Lösungsansätze haben. Diese müssen endlich umgesetzt werden. Hierfür wird sich unsere Gesellschaft einsetzen“, stellte der SGKJ-Vorsitzende Prof. Dr. Matthias Keller zusammenfassend fest.

Nicht alles sei vielleicht auf Landesebene lösbar. Und so sagte Dr. Monika Vierheilig abschließend zu, die Anliegen in den entsprechenden Bundesgremien vorzubringen. Weiterhin, so waren sich alle Beteiligten einig, müsse man den Dialog aufrechterhalten – schließlich ginge es um die beste medizinische Versorgung der Kinder und Jugendlichen und diesem Ziel sehen sich alle verpflichtet.

Die Zeit drängt Podiumsdiskussion

Foto SGKJ: Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion und der Vorstand der SGKJ, v.l. Jürgen Graf (Leiter des Fachbereichs Integriertes Leistungsmanagement AOK Baden-Württemberg), Dr. Thomas Fischbach (Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte e.V.), Dr. Andreas Artlich (Landesvorsitzender Baden-Württemberg Verband Leitender Kinder- und Jugendärzte und Kinderchirurgen Deutschlands (VLKKD)), Dr. Monika Vierheilig (Leiterin der Abteilung „Gesundheit“im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg), Dr. Markus Kratz (Vorstand SGKJe.V.), Prof. Dr. Matthias Keller (Vorstand SGKJ e.V.), Moderatorin Evelin König und Dr. Christoph von Buch (Vorstand SGKJ e.V.)

Europa mitgestalten! Treffen Sie selbst Ihre Wahl für Europa.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder der SGKJ,

als Gesellschaft sehen wir uns auch in der Verantwortung, Standpunkte für eine bestmöglichemedizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen auf politischer Ebene vorzubringen und unserenAnliegen Gehör zu verschaffen.

Heute werden politische Entscheidungen jedoch nicht mehr nur auf nationaler Ebene getroffen, sondernzunehmend auf europäischer.

Nicht immer stößt die Politik der Europäischen Union auf Zustimmung,aber wir sollten den Gedanken hinter der Gründung einer europäischen Staatengemeinschaft nicht aus den Augen verlieren.

Laut Eurobarometer sind 62 % der EU-Bürger der Ansicht, dass die EU-Mitgliedschaft ihres Landes eine gute Sache ist – der höchste Wert in den letzten 25 Jahren. Demgegenüber ist die Wahlbeteiligung zur Europawahl in den letzten Jahren stetig gesunken, seit 1999 liegt sie unter der 50 %-Grenze.

In der Organisation und den Aktivitäten unserer Gesellschaft mit rund 1.200 Mitgliedern sehen wir, dasswir nur in einer starken Gemeinschaft etwas bewegen können. Dies lässt sich auch auf die Europäische Union übertragen. Wir möchten Sie daher ermutigen und aufrufen, Europa mitzugestalten - in Ihrem persönlichen Interesse, aber auch im Sinne unserer Werte und Ziele für das gesundheitliche Wohl und damit die Zukunft der Kinder und Jugendlichen. Das können Sie unter anderem mit Ihrem Kreuz aufdem Wahlzettel für die Europawahl 2019.

Wie sieht Ihr Europa der Zukunft aus? Am 26. Mai ist Europawahl. Entscheiden und gestalten Sie mit.

 

Ihr Vorstand der SGKJ e.V.

 

PS: Wer steht zur überhaupt zur Wahl? Hier geht’s zum Wahlomat.

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