"Kleine Helden - große Helfer"

SGKJ e.V. ist Partner einer Bundeskampagne für Frühgeborene

„Frühgeborene sind in der Regel nicht krank, sondern hauptsächlich unreif und daher auf eine optimale Umgebung angewiesen. Neben der besten medizinischen Versorgung ist ein stabiles familiäres Umfeld wesentliche Voraussetzung für die möglichst gesunde Entwicklung dieser Kinder“, betont Prof. Dr. Matthias Keller, Vorstandsvorsitzender der SGKJ e.V.. Eine starke Eltern-Kind-Bindung basiere dabei auf elterlichen Kompetenzen, wie Selbstwirksamkeit und Feinfühligkeit, um die Entwicklungspotentiale des eigenen Kindes zu erkennen und bestmöglich fördern zu können.

Um auf die Bedürfnisse von Frühgeborenen in besonderer Weise aufmerksam zu machen, unterstützt die SGKJ die neue Bundeskampagne „Kleine Helden – große Helfer“, initiiert vom Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. als Partner. „Wir wollen gemeinsam unterstützend tätig werden. Das entspricht auch dem erst kürzlich veröffentlichten nationalen Gesundheitsziel ‘Gesundheit rund um die Geburt und im ersten Lebensjahr‘, initiiert und herausgegeben vom Bundesgesundheitsministerium. Damit wird die Bedeutung von passgenauen Hilfsangeboten in der Schwangerschaft, rund um die Geburt und im ersten Lebensjahr für eine gesunde Entwicklung aller Kinder unterstrichen“, erklärt Keller den Hintergrund der Kampagne.

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Stellungnahme zur Qualitätssicherungs-Richtlinie Früh- und Reifgeborene/QFR-RL

des Gemeinsamen Bundesausschuss in der zuletzt geänderten Fassung vom 27. November 2015 – im Speziellen zur Festlegung eines Personalschlüssels in der neonatologischen Intensivpflege

Die Süddeutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin begrüßt grundsätzlich alle Regelungen, Richtlinien und Initiativen, die auf eine Verbesserung der Qualität in der Versorgung von Früh- und Reifgeborenen abzielen.

Eine professionelle, auf die besonderen Bedürfnisse von Frühgeborenen ausgerichtete pflegerische Betreuung der Patienten ist neben einer qualitativ hochwertigen medizinischen und familienintegrierenden Versorgung wichtiger Bestandteil des Behandlungsprozesses dieser besonderen Patientengruppe. Generell sind daher Regelungen zur Verbesserung der pflegerischen Strukturqualität ein erstrebenswerter Ansatz, obgleich den besonderen Anforderungen der QFR-RL keine belastbaren Evidenzen zugrunde liegen.

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Ein Kongress gespickt mit Fachwissen und Kompetenz

Süddeutscher Kongress für Kinder- und Jugendmedizin ein voller Erfolg

Bad Nauheim. „Es waren zwei informative und intensive Tage, ganz im Sinne der Kinder- und Jugendmedizin“, zieht Tagungspräsident Prof. Dr. Markus Knuf sein Fazit. „Die Interdisziplinarität sowie die Komplexität der Pädiatrie im gesamt-gesellschaftlichen Umfeld zogen sich wie eine rote Linie durch den Kongress.“  

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Zur Stellungnahme „Patientenwohl als ethischer Maßstab für das Krankenhaus“ des Deutschen Ethikrates

Die Süddeutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (SGKJ e.V.) begrüßt die Stellungnahme des Deutschen Ethikrates „Patientenwohl als ethischer Maßstab für das Krankenhaus“ vom 05. April 2016, im Speziellen die Ausführungen zu Patientengruppen mit besonderen Bedarfen – Kinder und Jugendliche.

Sie teilt die Sorge der abnehmenden Versorgungssicherheit angesichts zunehmender Schließungen von Kinderkliniken und Kinderabteilungen in Krankenhäusern aufgrund der anhaltenden Unterfinanzierung.

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‚Infektionskrankheiten‘ und ‚Medizin für Migranten‘ Schwerpunktthemen bei Jahrestagung der SGKJ

Medizinisches Fachpersonal zu Fachtagung nach Bad Nauheim geladen – der Tagungspräsident im Interview

Wiesbaden. In gut zwei Wochen gastiert die Süddeutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. in Bad Nauheim. Die Vereinigung setzt sich seit Jahren mit Nachdruck für die Förderung der Versorgung kranker Kinder und Jugendlicher im gesamten süddeutschen Raum ein und hält in diesem Zusammenhang ihren jährlichen Kongress unter dem Motto „Infektionen – was gibt es Neues?“ ab.

Tagungspräsident des interdisziplinären Forums ist in diesem Jahr Prof. Dr. Markus Knuf. Der 52-jährige Mediziner ist selbst Arzt für Kinder- und Jugendmedizin, mit Schwerpunkt Neonatologie, Neuropädiatrie sowie den Zusatzbezeichnungen Pädiatrische Intensivmedizin und Infektiologie. Prof. Knuf ist seit 2009Direktor der Klinik für Kinder und Jugendliche sowie Universitäts-Professor für Pädiatrische Infektiologie und Pädiatrische Intensivmedizin der Universität Mainz – er stand uns zur 65. Jahrestagung Rede und Antwort.

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